Herkunft · Frei lebend

Wildfleisch aus freier Wildbahn — was das bedeutet

„Aus freier Wildbahn“ ist mehr als ein Werbebegriff. Hier erklären wir, was es bei uns konkret heißt — und worin der Unterschied zu Gehegewild liegt.

Hirsch im Wald — Wildbret aus freier Wildbahn
Wild aus freier Wildbahn — keine Gatterhaltung, keine Mast.

Was „aus freier Wildbahn“ wirklich bedeutet

„Aus freier Wildbahn“ ist heute ein verbreiteter Werbebegriff — wir wollen ihn deshalb nicht zur Phrase werden lassen. Bei uns bedeutet er konkret: Das Tier hat in seinem natürlichen Lebensraum gelebt, im Wald, im Feld oder in den Talauen Thüringens. Es wurde nicht in einem Gehege aufgezogen, nicht gefüttert, nicht für die Vermarktung gehalten. Es wurde von einem Jäger — Ingo Kittelmann oder einem seiner Jagdfreunde — vor Ort erlegt.

Warum das einen Unterschied macht

  • Bewegung. Wildtiere bewegen sich — viel. Das prägt Muskelstruktur und Fleischqualität.
  • Natürliche Nahrung. Gräser, Kräuter, Triebe, Eicheln, Bucheckern, Beeren — die Vielfalt der Nahrung schmeckt man.
  • Saisonal. Wildbret ist nicht ganzjährig in jeder Sorte verfügbar. Die Jagdzeiten und der Bestand bestimmen das Sortiment.
  • Keine Mastpraktiken. Keine Hormone, keine Wachstumsförderer, keine Antibiotika.
  • Klare Herkunft. Sie wissen, wo das Tier gelebt hat — und wer es erlegt hat.

Wo kommt unser Wild her?

Wir sind in Drognitz/Thüringen ansässig. Unser Wild stammt aus den Revieren rund um den Hohenwartestausee, der Saale und den umliegenden Wäldern und Feldern — überwiegend aus den Revieren, die Ingo Kittelmann selbst betreut, und aus Revieren befreundeter Jäger. Die kurzen Wege vom Revier in unsere Wildkammer halten Qualität und Frische hoch und vermeiden lange Transporte.

Wie unterscheidet sich das von Gehegewild?

Gehegewild lebt in eingezäunten Flächen, wird oft gefüttert und teilweise tierärztlich versorgt. Im Sinne des deutschen Lebensmittelrechts wird es als Farmwild geführt — ein anderes Produkt als Wild aus freier Wildbahn. Beim Geschmack zeigt sich der Unterschied oft sehr deutlich: das frei lebende Tier hat ein klareres, kräftigeres Aroma. Bei uns kommt grundsätzlich nichts aus Gehegen.

Was wir nicht behaupten

Wir verkaufen kein Bio-Siegel, keine garantierten Werte zu Inhaltsstoffen, keine Angaben über exakte Reviere oder Jagdtermine, die im Werbetext gut klingen, aber bei näherer Prüfung nicht standhalten. Wir bleiben bei dem, was wir mit gutem Gewissen sagen können: regional, frei lebend, vom Jäger zum Kunden — ohne Zwischenstationen, ohne Marketing-Mitte.

Häufige Fragen

Was bedeutet „aus freier Wildbahn“?

Aus freier Wildbahn bedeutet: Das Tier hat in seinem natürlichen Lebensraum gelebt — im Wald, im Feld, in den Talauen. Es wurde nicht in Gehegen gehalten, nicht gefüttert, nicht aufgezogen für die Vermarktung. Bei uns ist das die Regel, nicht die Ausnahme.

Was ist der Unterschied zu Gehegewild?

Gehegewild ist Wild, das in eingezäunten Flächen gehalten wird — oft gefüttert, oft mit Tierarzt im Hintergrund. Im Sinne des deutschen Lebensmittelrechts gilt es nicht als „erlegtes Wild“ sondern als Farmwild. Geschmacklich und qualitativ kann der Unterschied deutlich sein.

Wie wird Wild aus freier Wildbahn untersucht?

Nach der Erlegung werden Wildtiere nach den geltenden Vorschriften untersucht — bei Wildschweinen beispielsweise auf Trichinen. Wir halten uns an alle gesetzlichen Vorgaben für die Vermarktung von Wildbret. Welche konkreten Untersuchungen wann stattfinden, regelt das deutsche Lebensmittelrecht.

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