Rehkeule · Aus freier Wildbahn · Thüringen

Rehkeule kaufen — direkt vom Jäger

Die Rehkeule mit Knochen ist das klassische Schmor- und Bratenstück vom Reh. Aus den Wäldern rund um Drognitz — mager, feinfaserig, mit dezentem Wildaroma. Ideal für den Sonntagsbraten oder ein festliches Essen in kleiner Runde.

Rehbock im Thüringer Revier — Reh aus freier Wildbahn
Foto: Netty3979, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Was Sie bekommen

StückDetailPreis
Rehkeulemit Knochen21,00 € / kg

Stand: November 2024. Verfügbarkeit ist saisonal — bitte fragen Sie kurz an.

Die Rehkeule ist das Hinterbein des Rehs — ein gut durchblutetes, muskulöses Stück mit klarem Wildgeschmack. Mit Knochen gegart entfaltet sie ihr volles Aroma: das Knochenmark und die Kollagene lösen sich beim Schmoren und geben der Sauce eine natürliche Bindung und Tiefe, die man durch kein Fertigprodukt ersetzen kann.

Welche Zubereitung passt?

Die Rehkeule ist ein Schmor- und Bratenstück — wer ihr Zeit und Wärme gibt, wird mit zartem, saftigem Fleisch belohnt. Es gibt zwei bewährte Wege:

  • Klassisches Schmoren im Bräter: Keule scharf anbraten, Wurzelgemüse (Karotte, Sellerie, Zwiebel) mitrösten, mit Rotwein und Wildfond ablöschen. Lorbeer, Wacholder und ein paar Pfefferkörner dazu. Abgedeckt bei 160–170 °C im Ofen, rund 1,5 bis 2 Stunden, bis das Fleisch am Knochen weich ist. Sauce passieren und mit kalter Butter montieren.
  • Niedertemperatur: Die Keule bei 120–130 °C ins vorgeheizte Rohr, bis die Kerntemperatur 58–62 °C erreicht. Anschließend kurz in der Pfanne scharf nachbraten für die Röstaromen. Ergebnis: gleichmäßig zartes, saftiges Fleisch ohne grauen Rand.
  • Beizen: Wer 24 Stunden Zeit hat, kann die Keule über Nacht in einer Beize aus Rotwein, Zwiebeln, Wacholder, Lorbeer und Thymian einlegen. Das mildert eventuelle Wildnoten und ergibt eine komplexe Sauce. Bei frischem Jungtier aus dem Revier ist Beizen jedoch nicht notwendig — das Fleisch ist von sich aus mild.

Passende Rezeptanregungen finden Sie bei unserem Hirschbraten-Rezept — die Technik ist auf Rehkeule übertragbar.

Warum von uns?

Das Reh lebt im Wald und auf den Wiesen rund um Drognitz — es frisst Gräser, Kräuter, Triebe und Beeren, was den Geschmack des Fleisches prägt. Reh aus freier Wildbahn unterscheidet sich grundlegend von Gehegewild: kein Futter, keine Medikamente, kein Stress durch enge Haltung. Ein Tier, das sich aus dem Revier selbst ernährt hat, ergibt festes, mageres, dunkelrotes Fleisch mit einem dezentem, sauberem Wildgeschmack.

Ingo Kittelmann betreibt seinen Wildhandel in EU-zugelassenem Betrieb. Das Wild wird nach dem Erlegen fachgerecht versorgt und vakuumiert — so kommen Qualität und Frische unverändert bei Ihnen an. Versand erfolgt kühlkettengerecht in die gesamte EU.

Alle Tiere, die wir vermarkten, stammen aus eigenen oder befreundeten Revieren in Thüringen. Keine anonyme Importware, kein Händler-Zwischenhandel.

Rehfleisch zugeschnitten — mager und feinfaserig
Rehfleisch zugeschnitten — die Basis für Rehkeule, Rehbraten und Gulasch.

Rehkeule kaufen — Tipps für die Bestellung

Reh ist ein saisonales Produkt — die Jagdzeiten bestimmen, wann und wie viel verfügbar ist. Die Hauptsaison liegt im Herbst und frühen Winter, aber über den Jahresverlauf sind häufig auch weitere Teile erhältlich. Einfach kurz anfragen — Ingo antwortet in der Regel persönlich und zügig.

Die Rehkeule wird vakuumiert geliefert. Mindestbestellmengen gibt es nicht — ob für zwei Personen oder für eine große Runde, wir besprechen die passende Portionsgröße individuell. Wer mehrere Stücke bestellt (zum Beispiel Rehkeule und Rehrücken), spart Versandkosten.

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, welches Stück das Richtige ist: Die Rehfleisch-Übersichtsseite gibt einen guten Überblick über alle verfügbaren Stücke und ihre Verwendung. Wer den edlen Premiumcut sucht, sollte sich den Rehrücken ansehen — das feinere, schneller garende Gegenstück zur Keule.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Rehkeule mit und ohne Knochen?

Die Rehkeule mit Knochen eignet sich hervorragend für langes Schmoren — der Knochen gibt der Sauce Tiefe und Aroma. Ohne Knochen lässt sie sich leichter portionieren und ist als Rehbraten bekannt. Wir bieten in der Regel die Keule mit Knochen an; für ausgelöste Varianten fragen Sie bitte kurz an.

Wie lange gare ich eine Rehkeule?

Bei Niedertemperatur (120–140 °C) rechnen Sie je nach Größe mit 2–3 Stunden. Klassisch im Bräter bei 160–170 °C mit Schmorfond dauert es ca. 1,5 bis 2 Stunden. Wichtig: Kerntemperatur 58–62 °C für ein saftiges Ergebnis, dann ruhen lassen.

Woher kommt die Rehkeule von Wildhandel Kittelmann?

Aus freier Wildbahn in Thüringen — aus den Revieren rund um Drognitz. Erlegt von Ingo Kittelmann oder befreundeten Jägern. Kein Gehegewild, keine Importware.

Kann ich die Rehkeule einfrieren?

Ja — vakuumiert ist die Rehkeule bis zu 12 Monate tiefgefroren haltbar. Langsam im Kühlschrank auftauen lassen, nicht in der Mikrowelle. Nach dem Auftauen zügig verarbeiten.

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